CVJM Gera

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Die liebe Zeit!?

Schön, dass Sie sich Zeit nehmen diese Andacht zu lesen. Zeit nehmen heißt ja nicht Zeit haben. Man nimmt sich die Zeit für etwas, das einem wichtig erscheint oder wichtig ist.
Was kann man mit der Zeit nicht alles anstellen: Man kann die Zeit ausnutzen, sie haben oder nicht haben, sie verlieren oder gewinnen, sie totschlagen, man kann die Zeit anderen stehlen, sie verplanen oder man kann sich von der Zeit drücken oder treiben lassen. Die Zeit ist ein wichtiger Faktor in unserem Leben und die Zeit ist in unserem irdischen Dasein begrenzt.
Wenn unsere Zeit begrenzt ist, können wir auch nicht wissen, wie viel Zeit wir noch zur Verfügung haben. Spätestens jetzt sollten wir uns fragen, was unsere Zeit bzw. unseren Zeitplan bestimmt. Wir sollten unsere Zeit für die wichtigen und bleibenden Dinge, die ewigen Dinge einsetzen. Denn das Leben ist vergänglich und die Welt ist vergänglich.
Sorgen wir dafür, dass wir etwas für die Ewigkeit tun und "Schätze im Himmel sammeln" oder anders gesagt, vom Ziel her unser Leben und unsere Zeit bestimmen lassen.
Mein Ziel ist das ewige Leben im Reich Gottes. Wie man dahin kommt? In dem man sich Zeit zum Gebet und Zeit für und mit Gott nimmt. Er macht den Blick und die Gedanken klar für das, was wichtig ist. Nach meiner Erfahrung kann man die Zeit nicht besser und ertragreicher nutzen und erstaunlicherweise bleibt auch noch genügend Zeit für die beruflichen Verpflichtungen, die vielen Aufgaben und für die schönen Dinge des Lebens.
Es gibt auch eine günstige Zeit, den richtigen Zeitpunkt. Manchmal muss man auf diesen Moment warten, um die Zeit effektiv einzusetzen. Zeit haben heißt auch manchmal Geduld haben. Der Prediger Salomo sagt in Kap. 3, Vers 1: „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“
Wir können sogar Zeit geschenkt bekommen. Wie? – Indem wir ein Stück Schatz im Himmel sammeln, z. B. indem wir uns Zeit für unsere Mitmenschen nehmen, insbesondere für die, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Wir dürfen auf das Wunder der Zeitvermehrung gespannt sein.
Ich dachte zu Beginn des Niederschreibens dieser Andacht, dass ich dazu eigentlich keine Zeit habe. Ich habe sie mir genommen und bin froh darüber.
Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Tag und bisschen Zeit für die Ewigkeit
Matthias Richter
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Zu diesen Zeiten können auch Sachspenden für die stattfindenden Flohmärkte abgegeben werden.
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