CVJM Gera

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Andacht Februar

Kennt ihr die Geschichte von dem Mann ?
 
... den die Frage umtrieb, wohin das Licht verschwindet, wenn er die Lampe ausschaltet ? Er grübelte und überlegte und fragte andere Menschen, aber keiner konnte ihm seine Frage beantworten. Ja schlimmer noch, die Leute, auch seine eigene Familie, hielten ihn ein wenig für verrrückt. Es beschäftigte ihn so sehr, dass er manchmal nachts nicht
schlafen konnte. Als er deshalb wieder eine schlaflose Nacht hatte, beschloß er aufzustehen und eine Flasche Bier zu trinken, in der Hoffnung dann schlafen zu können. Um die Familie nicht zu stören, schlich er im Dunklen in die Küche zum Kühlschrank, öffnete die Tür .....
und wusste plötzlich wo das Licht hin war : es war im Kühlschrank .
 
Mir kam diese Geschichte in den Sinn, als ich in diesen Tagen in der täglichen Bibellese aus dem
1. Buch Mose den Schöpfungsbericht las. Egal ob ich diesen Bericht wörtlich nehme, nämlich, dass
die ganze Welt und alles was lebt, in sieben Tagen erschaffen wurde, oder ob Gottes Zeitrechnung
mit der unseren nicht identisch ist und das Ganze viel länger gedauert hat. Ich glaube fest daran
dass die gesamte Schöpfung Gottes Idee und Gottes Werk ist.
Zugegeben, ich bin kein Wissenschaftler, der viele Dinge, die sich zwischen Himmel und Erde
begeben, ganz anders sieht, als ich es je werde sehen und verstehen können. Und ich will da auch
niemandem zu nahe treten. Aber ich werde trotzdem immer wieder an den " Mann mit dem
Lichtproblem " erinnert. Wenn ich Berichte sehe und höre, wieviel Energie, Zeit und Geld eingesetzt
werden, um zu beweisen, dass sich alles was lebt ganz von selbst entwickelt hat und wie
immer wieder behauptet wird, dass man jetzt des Rätsels Lösung kenne, bzw. uns nur noch ein kleiner
Schritt davon trenne, den " Urknall " und in der Folge die Evolution nachzuvollziehen.
Im Eigentlichen geht es ja doch um die Frage: Gibt es Gott oder nicht ?
Denn wenn es Gott gibt, dann ist die uneingeschränkte Herrschaft des Menschen über die Erde
und den Kosmos in Frage gestellt. Gott hat dem Menschen zwar aufgetragen, sich die Erde untertan
zu machen, aber Er meinte in der Verantwortung vor Ihm.
Was aus der Herrschaft des Menschen über die Welt ohne die Verantwortung vor Gott resultiert,
brauche ich wohl hier nicht zu erläutern.
Ich bin froh, zu wissen, dass Gott die Welt erschaffen hat und sie in seinen Händen hält und einen
Plan mit dieser Welt hat. Auch wenn das Chaos, welches wir Menschen schon angerichtet haben
und weiterhin anrichten werden, uns oft daran zweifeln lässt.
Diese Welt mit aller Schöpfung und natürlich auch der Menschheit ist der Endlichkeit unterworfen.
Gott hat uns einen neuen Himmel und eine neue Erde zugesagt.
Wohl dem, der dies glauben und sein Leben danach ausrichten kann !
 
Christian Gentsch
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